Marketing Agentur Kosten hängen vom Kanal ab: SEO, Social Media und Google Ads rechnen unterschiedlich. Hier siehst du die drei im Kurzvergleich, die Unterschiede zwischen Werbeagentur und Online-Marketing-Agentur und die wichtigsten Punkte im Vertrag.
Marketing Agentur Kosten lassen sich nicht mit einer Zahl beantworten. Eine Agentur, die Suchmaschinenoptimierung betreut, rechnet anders ab als eine, die Social-Media-Kanäle bespielt oder Google Ads steuert. Dieser Überblick zeigt die drei großen Bereiche nebeneinander. Zu jedem gibt es eine eigene Seite mit Details.
Die Marktanker-Preise sind Festpreise pro Monat. Die Spannen daneben sind grobe Branchenrichtwerte aus Angebotsvergleichen. Sie sind keine Preise fremder Anbieter und keine Marktstudie. Sie helfen dir nur, ein Angebot einzuordnen.
| Bereich | Branchenrichtwert / Monat | Marktanker / Monat | Mehr dazu |
|---|---|---|---|
| SEO (Suchmaschinenoptimierung) | grob 800–5.000 € | 1.290 / 1.990 / 2.690 € | Kosten SEO Agentur |
| Local SEO (kleine Lokalbetriebe) | geringer als klassisches SEO | 700 / 1.490 / 1.990 € | Local SEO Agentur |
| Social Media Marketing | grob 900–5.000 € | 890 / 1.490 / 2.890 € | Kosten Social Media Agentur |
| Google Ads (SEA) | grob 300–2.000 € Honorar plus Werbebudget | 500 / 1.190 / 1.990 € plus Adspend | Kosten Google Ads Agentur |
| Website und Webdesign | stark projektabhängig | nach Briefing | Website-Erstellung |
Auffällig: Bei Ads kommt das Werbebudget obendrauf, bei Social Media ist ein Teil davon bei uns im Paket enthalten. Bei SEO fällt gar kein Klickbudget an, dafür dauert es länger, bis Anfragen kommen. Wer Angebote vergleicht, muss genau diese Unterschiede mitrechnen.
Noch ein Hinweis zur Lesart der Tabelle: Eine niedrige Zahl ist kein Qualitätsurteil. Ein SEO-Paket für 1.290 € und eines für 2.690 € unterscheiden sich vor allem in der Menge an Inhalten und Links pro Monat. Der Preis folgt dem Umfang und dem Wettbewerb in deiner Branche. Ein überschaubarer Markt braucht weniger Aufwand als ein umkämpfter. Genau deshalb stellen wir jedem Preis eine konkrete Leistung gegenüber und nennen keine Pauschalzahl ohne Bezug.
Suchende benutzen die Begriffe durcheinander. Das ist okay, aber für den Preis macht es einen Unterschied, was die Agentur wirklich tut.
Eine klassische Werbeagentur denkt in Kampagnen, Logos, Anzeigen und Printmitteln. Ihre Kosten hängen am Projekt. Ein Logo, ein Flyer oder eine Kampagnenidee werden einmalig kalkuliert, nicht als Monatspauschale. Wenn du Werbeagentur Kosten vergleichst, frage deshalb immer, ob es um ein Projekt oder um laufende Betreuung geht.
Eine Online-Marketing-Agentur betreut messbare Kanäle: Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung, Social Media, E-Mail. Hier ist die Monatspauschale üblich, weil die Arbeit nie fertig ist. Rankings, Anzeigen und Kanäle brauchen laufende Pflege. Die Kosten sind deshalb besser planbar, aber du bindest dich vertraglich.
Eine SEA Agentur kümmert sich um Anzeigen in der Suchmaschine. Dazu zählen Google Ads und Microsoft Ads. Das Werbebudget zahlst du getrennt. Die Details stehen auf der Seite zu den Kosten einer Google-Ads-Agentur.
Marktanker arbeitet als Online-Marketing-Agentur. Wir betreuen SEO, Social Media und Ads in monatlichen Paketen. Reine Einzelprojekte wie ein Logo oder ein Printflyer gehören nicht zu unserem Schwerpunkt. Für regionale Unternehmen schauen wir uns dein Marketing im Ruhrgebiet an, etwa in Essen, Dortmund oder Bochum.
Die meisten Unternehmen starten nicht mit allen Kanälen. Das wäre teuer und unübersichtlich. Die Reihenfolge hängt von drei Fragen ab: Suchen Menschen schon nach deinem Angebot? Wie schnell brauchst du Anfragen? Wie viel Geld ist pro Monat frei?
| Ausgangslage | Sinnvoller Start | Warum |
|---|---|---|
| Menschen suchen aktiv, du brauchst schnell Anfragen | Google Ads | Anzeigen stehen nach etwa einer Woche, Klicks sind steuerbar |
| Suchvolumen vorhanden, du denkst in Jahren | SEO | Inhalte wirken lange, ohne Klickkosten |
| Kleiner Lokalbetrieb mit Standort | Local SEO | Google-Unternehmensprofil und lokale Seiten bringen Anrufe |
| Angebot ist neu, niemand sucht danach | Social Media | Du weckst Nachfrage, statt sie abzugreifen |
| Mehrere Standorte | Mehrstandort-Marketing | Eine Seite pro Standort, zentral gesteuert |
Wer unsicher ist, startet mit einer Analyse statt mit einem Paket. Für Mehrstandort-Unternehmen beschreibt die Seite zum Mehrstandort-Marketing, wie sich die Kosten pro Standort verteilen. Einen strukturierten Plan, bevor Geld fließt, liefert bald auch unsere Vorlage für ein Marketingkonzept.
Ein häufiger Fehler ist das Streuen. Drei Kanäle mit je zu wenig Budget bringen weniger als ein Kanal mit genug. Plane lieber ein Quartal auf einen Kanal und bewerte nach Daten. Erst dann lohnt der zweite. Das gilt auch für die Frage, wie viel du insgesamt ausgibst. Ein fester Betrag pro Quartal, der klar einem Kanal zugeordnet ist, lässt sich auswerten. Ein diffuses Gesamtbudget nicht.
Der Monatspreis ist nur eine Zeile im Vertrag. Die Klauseln darunter entscheiden, ob du bei einem Wechsel Daten, Zugänge und Inhalte mitnimmst. Diese acht Punkte prüfst du vor jeder Unterschrift.
Setup-Gebühren sind üblich, wenn sie einen klaren Gegenwert haben, etwa Tracking oder technische Grundanalyse. Sie sollten im Angebot einzeln stehen. Und: Rechtliche Spezialfragen, etwa bei Heilberufen, prüft eine Fachperson vorab. Wir erwähnen sie nur und beraten rechtlich nicht.
Das Agenturhonorar ist selten die ganze Rechnung. Wer ein Jahresbudget plant, rechnet fünf weitere Posten mit.
Eine eigene Stelle im Marketing lohnt sich, wenn täglich Änderungen anfallen. Sie bringt Nähe zum Betrieb, aber eine Person kann selten Strategie, Technik, Texte, Video und Ads zugleich. Bei Stellenpreisen kommen Gehalt, Nebenkosten und Tools zusammen. Viele KMU fahren mit einem Mix besser: Agentur für Strategie und Umsetzung, eine Person intern für Freigaben und schnelle Entscheidungen. Eine Gegenüberstellung für SEO steht im Ratgeber SEO-Freelancer oder SEO-Agentur.
Faustregel: Ein gutes Angebot nennt Preis, Umfang, Laufzeit, Zugänge und Kündigung auf einer Seite. Fehlt einer der fünf Punkte, frag nach.
Hängst du in einem schlechten Vertrag fest? Das Vorgehen beim Wechsel beschreiben wir im Ratgeber zum Agenturwechsel. Und wenn du abwägst, ob ein Freelancer günstiger fährt, hilft die Seite zum SEO-Freelancer bei der Einordnung.
Das Beispiel ist ein Rechenbeispiel mit angenommenen Werten und kein Fall eines realen Kunden. Es zeigt, wie sich Kosten pro Monat und Laufzeit addieren.
| Posten | Annahme | Kosten / Monat |
|---|---|---|
| SEO, Paket Sichtbarkeit | Festpreis Marktanker | 1.290 € |
| Google Ads, Paket Start | Festpreis Marktanker | 500 € |
| Werbebudget für Google Ads | angenommen, geht direkt an Google | 1.000 € |
| Summe pro Monat | 2.790 € | |
| Summe über 6 Monate Mindestlaufzeit | ohne einmaliges Setup | 16.740 € |
Wichtig an dieser Rechnung: Bei Ads zahlt sich das Geld früh aus, bei SEO oft erst nach drei bis sechs Monaten. In einem gemischten Budget trägt Ads also die ersten Anfragen, während SEO aufbaut. Nach der Mindestlaufzeit entscheidest du anhand der Daten, was du ausbaust und was du stoppst.
Setup-Kosten, Webdesign und Sonderfälle kommen on top und werden nach Briefing kalkuliert. Wer bei sehr kleinem Budget startet, beginnt eher mit Local SEO ab 700 € pro Monat, wenn es um einen Standort geht. Eine Einschätzung für deine Stadt liefern wir in Recklinghausen genauso wie in Essen oder Dortmund.
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