Wann ein Freelancer reicht, wann eine Agentur besser ist und welche Fragen du im Erstgespräch stellst. Mit Vergleichstabelle, fünf Kriterien und einem Blick auf SEO, Google Ads und Linkaufbau im Ruhrgebiet.
Das Wichtigste in Kürze
Inhalt
Nimm einen SEO-Freelancer, wenn die Aufgabe klar umrissen ist und eine Person sie allein tragen kann. Nimm eine SEO-Agentur, wenn mehrere Disziplinen zusammenspielen müssen und die Betreuung über Jahre laufen soll. Das ist die Kurzfassung. Die Details entscheiden darüber, ob du in sechs Monaten zufrieden bist oder einen Anbieterwechsel planst.
Typische Fälle für einen Freelancer: ein einmaliges Audit, eine Keyword-Recherche, die Optimierung einer Website mit 20 Seiten, ein Google-Profil für einen einzelnen Standort. Typische Fälle für eine Agentur: eine Website mit mehreren hundert Seiten, mehrere Standorte, ein Online-Shop oder eine Kombination aus SEO, Google Ads und Webdesign.
Wichtig ist die Reihenfolge der Fragen. Erst fragst du: Was genau soll passieren? Dann: Wie viele Disziplinen braucht das Vorhaben? Erst danach: Was darf es kosten? Wer mit dem Preis startet, vergleicht am Ende Äpfel mit Birnen.
| Kriterium | Freelancer | Agentur |
|---|---|---|
| Ansprechpartner | Eine Person, direkter Draht | Je nach Größe ein Team, oft Account-Manager und Fachleute getrennt |
| Ausfallrisiko | Hoch. Krankheit oder Urlaub legen die Betreuung lahm | Geringer, sofern es echte Vertretung und Dokumentation gibt |
| Spezialisierung | Oft tief in einem Thema, etwa Technik oder Content | Breiter aufgestellt, Tiefe hängt vom jeweiligen Team ab |
| Kanal-Mix | Meist ein Kanal, Rest über Netzwerk | SEO, Ads, Web und Content aus einer Hand möglich |
| Abrechnung | Stunden, Tagessatz oder Projektpreis | Monatspaket oder Retainer |
| Skalierung | Begrenzt durch die Kapazität einer Person | Wächst mit, wenn du mehr Seiten oder Standorte brauchst |
| Kündigung und Wechsel | Meist flexibler, oft kurze Fristen | Häufig Mindestlaufzeit, dafür festes Pensum |
Keine Spalte gewinnt überall. Ein Freelancer mit Tiefe in Technik schlägt eine Agentur mit unerfahrenem Team. Eine Agentur mit festem Prozess schlägt einen Freelancer, der zwischen drei Projekten pendelt. Die Tabelle zeigt Tendenzen, keine Regeln.
Ein Freelancer lohnt sich, wenn du dich auf eine Person verlassen willst, die tief in einem Thema steckt. Das gilt vor allem in vier Situationen.
Der Haken ist die Abhängigkeit. Wenn die Person krank ist, im Urlaub, überlastet oder die Selbstständigkeit aufgibt, steht dein SEO. Rankings fallen nicht sofort, aber Fehler bleiben liegen, und Fristen, etwa bei einem Relaunch, platzen. Schütze dich dagegen: Zugänge auf dein Unternehmen, Dokumentation von Änderungen und eine schriftliche Regel zur Vertretung.
Eine Agentur lohnt sich, wenn die Aufgabe breiter ist als eine Person tragen kann. Das erkennst du an diesen Punkten:
Der Haken bei der Agentur ist der Wechsel des Ansprechpartners. Du verkaufst mit einer erfahrenen Person und arbeitest dann mit einem Junior. Das ist kein Gesetz, aber es passiert oft. Frag im Erstgespräch, wer dein Konto täglich bearbeitet, und lass dir diese Person vorstellen.
Wer einen SEO-Freelancer in Dortmund oder Essen sucht, hofft meist auf kurze Wege und lokales Wissen. Beides hilft, aber nur bei bestimmten Aufgaben. Local SEO profitiert vom Ortsbezug: Wer weiß, dass Essen-Werden und Essen-Kettwig für Google getrennte Einzugsgebiete sind, baut bessere Stadtteilseiten. Bei Technik, Content und Linkaufbau spielt der Standort kaum eine Rolle. Ein Freelancer aus Hamburg kann deine Website genauso gut crawlen wie einer aus Dortmund.
Entscheidend ist deshalb, was du vom Anbieter brauchst. Willst du in der Karte stehen und lokale Seiten, zählt Ortskenntnis. Willst du technische Fehler beheben, zählt Erfahrung mit deinem System, etwa Shopify, WordPress oder Astro. Frag im Gespräch nach konkreten Stadtteilen und Wettbewerbern in deiner Stadt. Wer nur allgemeine Antworten gibt, kennt den Markt nicht.
Mehr zu unseren Leistungen vor Ort findest du auf den Seiten zur SEO Agentur Dortmund und zur SEO Agentur Essen. Dort steht auch, wie wir in den beiden Städten arbeiten und welche Stadtteile und Branchen wir kennen.
Bei Google Ads ist die Freelancer-Frage etwas anders. Ein Konto mit zwei oder drei Kampagnen kann eine Person gut führen. Der Aufwand steigt aber schnell, wenn Standorte, Produktfeeds oder mehrere Sprachen dazukommen. Außerdem laufen bei Ads täglich Kosten, ein unbeobachtetes Konto verbrennt Geld.
Gerade bei Suchen mit klarem Ortsbezug, etwa „Zahnarzt Hagen" oder „Elektriker Essen", zahlt sich Ortskenntnis in den Anzeigentexten und beim Einzugsgebiet aus. Ein Google-Ads-Freelancer in Essen oder Hagen sollte dir konkret sagen können, welche Stadtteile er ausschließt, welche Suchbegriffe er sperrt und wie er Anrufe statt Klicks misst. Dazu gehört, dass das Werbekonto auf dein Unternehmen läuft und du jederzeit Admin-Zugriff hast.
Wie wir Konten aufbauen und abrechnen, steht auf den Seiten zur Google Ads Agentur Essen und zur Google Ads Agentur Hagen.
Ein Online-Marketing-Freelancer im Ruhrgebiet wirbt oft mit SEO, Ads, Social Media, E-Mail und Webdesign in einem Atemzug. Das klingt bequem, ist aber selten tief. Eine Person kann nicht in allen Kanälen auf Expertenniveau arbeiten, vor allem nicht, wenn jeder Kanal sich laufend ändert.
Prüfe, in welchem Kanal der Anbieter wirklich stark ist, und frag, wie er die übrigen abdeckt. Gute Generalisten sagen offen: SEO und Ads übernimmt er selbst, für Webdesign arbeitet er mit einer Partnerin zusammen. Schlechte Generalisten behaupten, alles selbst zu können. Der Unterschied liegt in der Ehrlichkeit, nicht in der Größe.
Für Unternehmen im Ruhrgebiet, die mehrere Kanäle gleichzeitig brauchen, ist die Frage eher: Wer hält den Plan zusammen? Ein einzelner Ansprechpartner, der die Kanäle koordiniert, ist wertvoller als drei Spezialisten, die nichts voneinander wissen.
Beim Linkaufbau ist die Wahl des Anbieters riskanter als bei fast jeder anderen SEO-Disziplin. Ein Linkaufbau-Freelancer, der „100 Links in 30 Tagen" verspricht, kauft sie in der Regel bei Netzwerken ein. Google erkennt solche Muster zunehmend und kann Seiten abwerten. Der Schaden zeigt sich oft erst Monate später.
Gute Anbieter arbeiten anders. Sie recherchieren Seiten, die thematisch zu dir passen, und sprechen Redaktionen oder Verzeichnisse an. Sie nennen vorher, welche Seiten infrage kommen, und geben dir nach der Platzierung die Liste. Sie versprechen keine Rankings. Wie das bei uns aussieht, steht auf der Seite zum Linkbuilding.
Drei Fragen helfen beim Aussortieren: Woher stammen die Links? Gibt es eine vollständige Liste? Was passiert, wenn ein Link wegfällt? Wer dazu nichts sagt, scheidet aus.
Frag nach, was bei Krankheit passiert. Freelancer haben oft ein Netzwerk, Agenturen eine interne Vertretung. Beides muss schriftlich zugesagt sein, sonst ist es ein Versprechen ohne Wert.
Frag nach Beispielen für deine Branche. Eine Website, die der Anbieter selbst betreut und die sichtbar gewachsen ist, ist ein besseres Argument als eine Referenzliste mit Logos. Frag auch, was der Anbieter nicht macht. Wer alles kann, kann selten etwas richtig gut.
Vergleiche den Leistungsumfang pro Monat. Ein Freelancer mit niedrigerem Stundensatz kann am Ende mehr kosten, wenn er für dieselbe Aufgabe länger braucht. Bei Marktanker kostet SEO 1.290, 1.990 oder 2.690 € pro Monat, Mindestlaufzeit sechs Monate. Ein Beispiel zum Vergleich: Ein Freelancer, der 10 Stunden im Monat arbeitet, deckt ein Audit und kleine Korrekturen ab. Ein Paket mit mehr Umfang deckt zusätzlich Content, Technik und Reporting ab. Die Preise anderer Anbieter variieren stark, ein pauschaler Marktpreis ist daher irreführend. Mehr zur Preislogik steht bei den Kosten einer SEO-Agentur.
Search Console, Analytics, Hosting und Werbekonten gehören auf dein Unternehmen. Der Anbieter bekommt Zugriff, nicht Eigentum. Das gilt für Freelancer und Agenturen gleichermaßen und ist die wichtigste Vorsorge für einen späteren Wechsel.
Lass dir ein Beispiel für einen Monatsreport zeigen. Er sollte Sichtbarkeit, Anfragen und die durchgeführten Maßnahmen enthalten, nicht nur Rankingtabellen. Frag, in welcher Zeit der Anbieter auf Anfragen antwortet, und halte es schriftlich fest.
Diese Fragen stellst du jedem Anbieter, egal ob Freelancer oder Agentur. Die Antworten sagen mehr als jede Präsentation.
Achte weniger auf die Antworten selbst als auf das Zögern. Wer bei Frage 6 oder 9 ausweicht, hat meist einen Grund.
Marktanker ist eine Agentur aus Essen, in der du mit Denis Treter einen festen Ansprechpartner hast. Die Marketing-Praxis dahinter reicht bis 2014. Du bekommst keinen Vertriebler, der dich an ein Team weiterreicht, sondern denselben Menschen im Erstgespräch und in der laufenden Betreuung.
Das hat eine Kehrseite, die du kennen solltest. Auch bei uns hängt viel an einer Person. Das ist das Risiko jedes kleinen Anbieters, und du solltest es bei uns genauso abklopfen wie bei einem Freelancer. Frag im Erstgespräch, wie Vertretung und Dokumentation bei uns aussehen. Wir beantworten das offen.
Was wir anbieten: SEO ab 1.290 € pro Monat, mit Fokus auf das Ruhrgebiet. Mehr Details zum Leistungsumfang findest du auf der Seite zur SEO Agentur. Passt ein Freelancer besser zu deinem Vorhaben, sagen wir dir das auch. Ein einmaliges Audit oder eine kleine Website brauchen oft keine Agentur.
Die Entscheidung triffst du am besten nach dem Erstgespräch. Zeig uns deine Website, wir sagen dir in 30 Minuten, ob sich eine Betreuung lohnt und welches Modell passt.
Zeig uns deine Website und deine Ziele. In 30 Minuten klären wir, ob du eine Agentur brauchst oder ob ein Freelancer reicht.
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