Eine Google-Ads-Agentur kostet grob 300 bis 2.000 € Honorar im Monat. Dazu kommt das Werbebudget, das direkt an Google geht. Hier siehst du, wie sich beides trennt, welche Preismodelle es gibt und was wir selbst verlangen.
Wer nach „Google Ads Kosten“ sucht, meint meistens zwei verschiedene Dinge. Das erste ist das Werbebudget. Es geht direkt an Google und wird pro Klick abgerechnet. Das zweite ist das Honorar der Agentur für Aufbau, Betreuung und Reporting. Beides steht auf getrennten Rechnungen.
Diese Trennung ist kein Detail. Sie entscheidet, ob ein Angebot vergleichbar ist. Eine SEA Agentur, die „ab 300 € im Monat“ verspricht, nennt oft nur das Honorar. Was du am Ende an Google zahlst, steht nirgends. Frag deshalb immer nach beiden Zahlen.
| Posten | Wer bekommt das Geld? | Wovon hängt die Höhe ab? |
|---|---|---|
| Werbebudget (Adspend) | Google, direkt über dein Konto | Klickpreis, Suchvolumen, Wettbewerb, deine Obergrenze pro Tag |
| Agenturhonorar | Die Agentur | Umfang, Anzahl Kampagnen, Call-Rhythmus, Tracking-Aufwand |
| Einmalige Einrichtung | Die Agentur, nicht bei jedem Anbieter | Zustand des Kontos, Tracking, Landingpages |
| Landingpage und Tracking | Entwickler oder Agentur | Ob die Zielseite schon Anfragen messbar macht |
Ein Beispiel für die Größenordnung: Ein Dienstleister aus dem Ruhrgebiet startet mit 1.000 € Werbebudget und zahlt zusätzlich ein Betreuungshonorar. Die Gesamtkosten liegen dann klar über der Zahl, die in der Anzeige der Agentur steht. Das ist normal. Es muss nur vorher auf dem Tisch liegen.
Google selbst verlangt kein Mindestbudget. Das Konto ist kostenlos, die Klicks nicht. Wie die Auktion funktioniert und warum der Klickpreis schwankt, erklärt die Seite zur Google Ads Agentur. Hier geht es um die Frage, was die Betreuung kostet und wann sie sich rechnet.
Bei der Betreuung von Suchmaschinenmarketing haben sich drei Abrechnungsmodelle durchgesetzt. Die folgenden Spannen sind grobe Branchenrichtwerte aus Angebotsvergleichen, keine Festpreise fremder Anbieter und keine Marktstudie. Sie helfen dir, ein Angebot einzuordnen. Mehr nicht.
| Modell | Branchenrichtwert | Vorteil | Haken |
|---|---|---|---|
| Pauschale (Festpreis) | grob 300–2.000 € / Monat | Planbar, Leistungsumfang steht fest | Nur gut, wenn der Umfang konkret benannt ist |
| Prozent vom Werbebudget | meist 10–20 % des Adspends | Skaliert mit dem Budget | Mehr Ausgaben bedeuten mehr Honorar, auch wenn die Effizienz sinkt |
| Stundensatz | grob 80–150 € netto | Fair bei einmaligen Aufgaben wie einem Audit | Schwer planbar, Aufwand schwer zu prüfen |
Eine monatliche Pauschale ist für Unternehmen mit festem Budget die bequemste Form. Du weißt vorher, was es kostet. Wichtig ist, was drinsteckt: wie viele Kampagnen, welche Kanäle, wie oft ein Call stattfindet und ob das Tracking eingerichtet wird. Eine Pauschale ohne diese Angaben ist nur ein Preisschild.
Die Prozentlösung wirkt fair, weil sie mit deinem Budget wächst. Der Haken liegt im Anreiz. Die Agentur verdient mehr, wenn du mehr ausgibst. Sie verdient nicht mehr, wenn dein Konto effizienter wird. Bei kleinen Budgets kommt eine Mindestgebühr dazu, sodass 15 % von 1.000 € eben nicht 150 € ergeben. Frag nach der Untergrenze.
Stundenabrechnung eignet sich für klar umrissene Aufgaben, etwa ein Konto-Audit oder die Einrichtung des Trackings. Für die laufende Betreuung ist sie schwer planbar. Du kaufst Zeit statt Ergebnis und musst Nachweise prüfen. Wer so arbeitet, sollte Stundennachweise liefern.
Ein Wort zu Freelancern: Sie liegen beim Honorar oft unter Agenturen, sind aber bei Urlaub und Krankheit nicht vertreten. Wie du das für SEO abwägst, steht im Ratgeber SEO-Freelancer oder SEO-Agentur. Beim Suchmaschinenmarketing gilt dieselbe Logik.
Marktanker arbeitet bei Google Ads mit Festpreisen. Wir wollen keinen Anreiz haben, dein Budget aufzublähen. Das Honorar bleibt gleich, egal ob du 1.000 € oder 4.000 € Werbebudget einsetzt.
| Paket | Honorar / Monat | Umfang |
|---|---|---|
| Start | 500 € | 1 Konto, bis 3 Kampagnen, Search, Tracking-Setup, Monats-Reporting |
| Wachstum (empfohlen) | 1.190 € | Alles aus Start, Search und Performance Max, YouTube oder Demand Gen, A/B-Testing, Strategy-Call alle zwei Wochen |
| Performance | 1.990 € | Alles aus Wachstum, Full-Funnel-Setup, Shopping für E-Commerce, Server-Side-Tracking, wöchentlicher Call |
Alle Honorare gelten zuzüglich Werbebudget, mit sechs Monaten Mindestlaufzeit. Das Budget geht direkt an Google, das Konto gehört dir. Für aktive Betreuung empfehlen wir mindestens 1.000 € Adspend im Monat. Darunter reicht die Datenbasis selten, um Keywords sauber zu bewerten. Was im Detail drinsteckt, steht im Tarif der Google-Ads-Agentur.
Betreibst du einen Online-Shop? Dann ist Google Shopping der wichtigere Hebel, weil Produktanzeigen direkt auf Bestellungen zielen. Wer zusätzlich auf Bing sucht, findet die Eckdaten unter Microsoft Ads Agentur. Dort liegen die Klickpreise oft niedriger, das Suchvolumen aber auch.
Setup-Kosten und Sonderfälle wie mehrere Standorte kalkulieren wir nach Briefing. Das ist ehrlicher als eine Zahl, die nur für den Standardfall stimmt.
Hinzu kommt der Qualitätsfaktor. Eine Anzeige, die zur Suche passt und auf eine passende Seite führt, zahlt für dieselbe Position oft weniger. Eine gute Landingpage ist damit kein Design-Thema, sondern ein Kostenhebel. Wer sie vernachlässigt, zahlt jeden Klick teurer.
Auch die Branche zählt. Praxen, Kanzleien und Steuerberater haben Regeln für Werbeaussagen. Das Prüfen der Anzeigentexte kostet Zeit und gehört in die Kalkulation. Ein Beispiel dafür sind unsere Seiten für Google Ads für Ärzte und Anwaltskanzleien.
Faustregel: Ein Angebot, das kein Werbebudget nennt, ist unvollständig. Ein Angebot, das keinen Leistungsumfang nennt, ist ein Blankoscheck.
Wie du aus einem laufenden Vertrag wieder herauskommst, ohne Daten zu verlieren, beschreibt bald unser Ratgeber zum Agenturwechsel. Den Überblick über Vertragsklauseln findest du auf der Seite zu den Marketing-Agentur-Kosten.
Das folgende Beispiel ist ein Rechenbeispiel mit angenommenen Werten. Es stammt nicht von einem realen Kunden und ist keine Prognose. Es zeigt die Rechenlogik, die du mit deinen eigenen Zahlen wiederholen kannst.
| Schritt | Annahme | Ergebnis |
|---|---|---|
| Werbebudget | 1.500 € pro Monat | 1.500 € |
| Klickpreis | 3 € (angenommen) | 500 Klicks |
| Conversion-Rate | 5 % der Klicks werden zur Anfrage | 25 Anfragen |
| Kosten pro Anfrage (nur Budget) | 1.500 € ÷ 25 | 60 € |
| Honorar | Paket Wachstum, 1.190 € | Gesamtkosten 2.690 € |
| Kosten pro Anfrage (Budget + Honorar) | 2.690 € ÷ 25 | rund 108 € |
| Abschlussquote | 20 % der Anfragen werden zum Auftrag | 5 Aufträge, rund 538 € pro Auftrag |
Die entscheidende Frage lautet: Was bleibt dir pro Auftrag als Deckungsbeitrag? Liegt er über etwa 538 €, trägt sich die Kampagne in diesem Beispiel. Liegt er darunter, nicht. Drehst du an einer Stellschraube, ändert sich das Bild schnell. Bei 2 % statt 5 % Conversion-Rate zahlst du für dieselben 500 Klicks nur noch 10 Anfragen. Dann kostet jede Anfrage 150 € allein im Budget.
Darum bringt es mehr, die Conversion-Rate zu verbessern, als das Budget zu erhöhen. Bessere Landingpage, saubere Suchbegriffe, ausgeschlossene Streuverluste. Das senkt die Kosten pro Anfrage, ohne dass du mehr zahlst. Ähnlich rechnen wir bei der Planung von Google Shopping, nur mit ROAS statt Anfragen.
Google Ads lohnt sich, wenn drei Dinge zusammenkommen. Erstens: Ein neuer Kunde bringt deutlich mehr ein, als seine Gewinnung kostet. Zweitens: Menschen suchen aktiv nach deinem Angebot. Drittens: Du misst Anfragen, Anrufe oder Käufe sauber. Fehlt einer der drei Punkte, verbrennst du Budget.
Bei akutem Bedarf. Wer einen Notdienst, einen Handwerker oder einen Steuerberater sucht, will nicht warten. Anzeigen stehen ab dem ersten Tag oben. SEO braucht dafür Monate. Erste Klicks kommen bei sauberem Aufbau nach etwa einer Woche, belastbare Daten nach rund 30 Tagen.
Bei Themen mit viel Suchvolumen und wenig Eile. Dort zahlst du bei Ads jeden Klick, bei SEO einmal für Inhalte, die lange sichtbar bleiben. Die Kosten dafür findest du auf der Seite Kosten SEO Agentur. Wer beides kombiniert, nutzt Ads für den schnellen Start und SEO für die Dauer.
Bei Angeboten, nach denen noch niemand sucht. Ohne Suchvolumen gibt es keine Klicks. Dann weckst du Nachfrage besser über bezahlte Reichweite, wie sie auf der Seite Kosten Social Media Agentur erklärt wird.
Faustregel für die Budgetgrenze: Ab etwa 1.000 € Adspend im Monat rechnet sich aktive Betreuung meist, weil schon 10 % weniger Streuverlust einen Teil des Honorars wieder hereinholen. Darunter kann ein sauberer Selbstaufbau sinnvoller sein, solange das Tracking steht.
Du willst wissen, was bei dir realistisch ist? Dann rechnen wir es im Erstgespräch mit deinen Zahlen durch. Für den lokalen Bezug gibt es Seiten für Gelsenkirchen, Oberhausen und weitere Städte unter Standorte.
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