MARKTANKER
Marketing seit 2014 · Essen
JOURNAL · RATGEBER · SOCIAL MEDIA
13.10.2026
LESEZEIT 9 MIN
RUHRGEBIET · DE
Ratgeber · Instagram Content Ideen

Instagram Content Ideen
Für Unternehmen.

Konkrete Ideen für Handwerk, Praxis, Handel, Dienstleister und B2B. Mit Content-Säulen, sieben Ideenquellen, Jahresaufhängern und Mustern, die du mit eigenen Details füllst.

Von Denis Treter · Marktanker · Veröffentlicht 13.10.2026 · 9 Min Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Gute Ideen kommen aus Kundenfragen, Arbeitsschritten und Entscheidungen vor dem Kauf, nicht aus einer Trendliste.
  • Vier bis fünf Content-Säulen reichen: Wissen, Einblick, Menschen, Beweis, Angebot. Jede Idee bekommt eine Säule und ein Format.
  • Jede Branche hat andere Schwerpunkte: Handwerk zeigt Ablauf und Ergebnis, Praxen erklären, Händler zeigen Ware und Menschen, Dienstleister machen Wissen sichtbar, B2B zeigt Prozesse und Team.
  • Sammle Ideen in einem Speicher, bewerte sie mit fünf Fragen und plane erst dann.
  • Jahresaufhänger geben Rhythmus, funktionieren aber nur, wenn sie zum Angebot passen.

Dies ist ein Detailartikel zum Thema Instagram Content. Er gehört zum Bereich Content Marketing und ergänzt den Reels-Cluster, zum Beispiel Instagram Reels für Unternehmen.

Inhalt

  1. Instagram Content Ideen: so findest du Themen
  2. Content-Säulen
  3. Ideen nach Branche
  4. Ideenquellen und Ideenspeicher
  5. Jahresaufhänger
  6. Drei Beispiele als Muster
  7. Ideen bewerten
  8. Eine Idee, mehrere Formate
  9. Typische Fehler
  10. Vom Plan zum Kanal
  11. Häufige Fragen

Instagram Content Ideen für Unternehmen: so findest du Themen, die tragen

Gute Ideen entstehen nicht in der Inspirationsphase, sondern im Tagesgeschäft. Jede Frage eines Kunden, jeder Handgriff auf der Baustelle, jede Entscheidung vor einem Kauf ist ein möglicher Beitrag. Wer Instagram nur mit Trends füttert, bekommt Reichweite von Menschen, die nie bei ihm kaufen. Wer aus dem Alltag schöpft, bekommt Beiträge, die zum Angebot passen und sich wiederholen lassen.

Ein Unternehmen braucht dafür keine Ideenabteilung. Es braucht ein System aus drei Teilen: Säulen, die festlegen, worüber du sprichst. Formate, die festlegen, wie du es zeigst. Und einen Ideenspeicher, der verhindert, dass du montags vor einem leeren Blatt sitzt. Die folgenden Abschnitte liefern alle drei und danach konkrete Ideen für fünf Branchen.

Die Ideenliste ist ein Rohstoff. Wie daraus ein Kalender wird, steht im Artikel Instagram Content planen. Wie die einzelnen Formate entstehen, zeigt Instagram Content erstellen.

Content-Säulen: die Struktur hinter jeder Ideenliste

Content-Säulen sind wiederkehrende Themenfelder. Sie sorgen dafür, dass dein Profil nach drei Monaten erkennbar ist und nicht wie ein Zufallsprodukt wirkt. Vier bis fünf Säulen reichen. Jede Idee in diesem Artikel lässt sich einer dieser Säulen zuordnen:

SäuleLeitfrageTypische Formate
WissenWas fragen Kunden vor dem Kauf?Karussell, Reel, Story-Fragerunde
EinblickWie läuft deine Arbeit ab?Reel, Story-Serie, Foto-Serie
MenschenWer steckt dahinter?Foto, Reel, Story
BeweisWarum sollte man dir vertrauen?Vorher-Nachher, Kundenstimme, Karussell
AngebotWas gibt es jetzt und was kostet es?Foto, Story mit Link, Reel

Die Säule „Angebot“ ist die kleinste. Wer jeden zweiten Beitrag verkauft, verliert das Publikum. Als Faustregel aus der Praxis, keine Studie: Mindestens zwei von drei Beiträgen geben etwas, bevor der dritte etwas verlangt.

Instagram Content Ideen nach Branche

Die Ideen unten sind Muster. Setze deine eigenen Orte, Projekte und Namen ein. Zeige nur, was du wirklich so machst. Gestellte Szenen, die als Kundenfall verkauft werden, schaden mehr, als sie nützen.

Handwerk und Bau

Handwerk lebt vom sichtbaren Ergebnis. Die Zielgruppe sucht Beweise, dass du sauber arbeitest und pünktlich bist.

  • Zeitraffer einer Baustelle (Reel): von der leeren Wand bis zur Übergabe, mit Texteinblendung pro Arbeitsschritt.
  • Vorher-Nachher (Karussell): erstes Bild Zustand, letztes Bild Ergebnis, dazwischen drei Zwischenstände.
  • „Das passiert, wenn man es falsch macht“ (Reel): ein Fehler aus der Praxis, etwa eine falsch gesetzte Abdichtung, und wie du ihn behebst.
  • Material erklärt (Karussell): Warum dieses Holz, diese Dämmung, dieser Fliesentyp. Eine Entscheidung pro Slide.
  • Ein Tag im Auto (Story-Serie): Frühstart, Material holen, Baustelle, Feierabend.
  • Azubi-Perspektive (Reel): Was lernt ein Auszubildender in der ersten Woche? Das spricht Bewerber und deren Eltern an.
  • Preisfaktoren (Karussell): Welche drei Dinge treiben die Kosten bei einem Badumbau? Ohne feste Preise zu nennen, wenn du das nicht willst.
  • Werkzeug-Check (Foto): Ein Werkzeug, ein Satz, wofür es da ist. Gut zum Aufwärmen.

Praxen: Arzt, Physiotherapie, Zahnarzt, Heilberufe

Hier zählt Vertrauen. Gleichzeitig begrenzt das Heilmittelwerbegesetz bestimmte Werbeaussagen. Lass Heilversprechen, Vorher-Nachher-Bilder von Patienten und Erfahrungsberichte im Zweifel rechtlich prüfen, bevor du sie veröffentlichst.

  • Eine Übung pro Reel: Haltung, Wiederholungen, häufigster Fehler. Kein Heilversprechen, nur Anleitung.
  • Mythos oder Fakt (Karussell): drei verbreitete Annahmen, jeweils mit sachlicher Einordnung.
  • So läuft der erste Termin ab (Reel oder Story-Serie): Anmeldung, Anamnese, Behandlung, Nachbesprechung. Das nimmt Hemmschwellen.
  • Team vorgestellt (Foto-Serie): Name, Aufgabe, ein persönlicher Satz.
  • Praxisrundgang (Reel): Wartebereich, Behandlungsraum, Geräte. Barrierefreiheit und Parkmöglichkeiten erwähnen.
  • Fragen aus der Sprechstunde (Story-Fragerunde): Patienten stellen anonym Fragen, du antwortest in den Folgetagen.
  • Saisonale Themen (Karussell): Heuschnupfen im Frühjahr, Rücken im Homeoffice-Winter, Vorsorge zum Jahresende.

Händler: Laden, Showroom, Online-Shop

Händler haben Ware, und Ware lässt sich zeigen. Der Fehler: nur das Produktfoto zu posten. Die Ideen unten verbinden Ware mit Menschen und Entscheidungen.

  • Neuware ausgepackt (Reel): Lieferung öffnen, Stück für Stück zeigen. Das wirkt echter als jedes Studiofoto.
  • Kaufberatung in 30 Sekunden (Reel): worauf man bei einem Staubsauger, einer Matratze oder einem Fahrrad achten sollte.
  • Vergleich zweier Modelle (Karussell): Unterschiede, Preisklasse, für wen welches passt.
  • Kundenwunsch der Woche (Story): eine Frage aus dem Laden und die Antwort.
  • Hinter dem Tresen (Foto): Wer berät? Was ist der Lieblingsartikel des Teams?
  • Restposten und Neueingang (Story mit Link): knapp, ein Bild, ein Preis.
  • Pflege und Reparatur (Reel): Wie hält ein Produkt länger? Das stärkt Vertrauen und spricht Bestandskunden an.

Dienstleister: Beratung, Steuern, Immobilien, Friseur, Fitness

Dienstleister verkaufen etwas, das man vorher nicht anfassen kann. Dein Content muss deshalb Wissen und Haltung zeigen.

  • Frage der Woche (Reel): eine Kundenfrage, drei Sätze Antwort. Etwa: „Was muss ich bei der Erbschaft einer Wohnung beachten?“
  • Checkliste (Karussell): „Fünf Unterlagen für den ersten Termin“ oder „Sieben Fragen vor dem Vertrag“.
  • Prozess sichtbar machen (Karussell): von der Anfrage bis zum Ergebnis in vier Schritten.
  • Vorher-Nachher mit Einverständnis (Foto, Reel): Frisur, Umbau, Trainingsplan. Nur mit schriftlicher Zustimmung der Beteiligten.
  • Fehler, die du ständig siehst (Reel): konkret und freundlich, ohne Kunden bloßzustellen.
  • Einblick in den Arbeitsplatz (Story): Schreibtisch, Studio, Behandlungsstuhl.
  • Regionale Bezüge (Foto): Termine bei Veranstaltungen im Ruhrgebiet, Treffen mit Partnerbetrieben, Netzwerkabende.

B2B: Industrie, IT, Großhandel, Beratung

B2B-Käufer entscheiden im Team und über Wochen. Instagram ersetzt dort keinen Vertrieb, aber es zeigt, wer hinter dem Angebot steht, und es hilft bei der Personalgewinnung.

  • Produktion von innen (Reel): Maschine, Handgriff, Prüfung. Zeig die Qualität, die in Prospekten behauptet wird.
  • Projekt in drei Bildern (Karussell): Ausgangslage, Vorgehen, Ergebnis, mit Freigabe des Kunden.
  • Fachbegriff erklärt (Karussell): ein Begriff aus deiner Branche, zwei Sätze, ein Beispiel.
  • Messe und Termine (Story): Standaufbau, Gespräche, Fundstücke. Danach ein Rückblick-Beitrag.
  • Mitarbeiter-Porträt (Foto oder Reel): Wer arbeitet seit wann im Betrieb, was macht die Person?
  • Ausbildung und Stellen (Reel, Story): ein Tag im Betrieb, Ablauf der Bewerbung. Wie das im Recruiting aussieht, zeigt der Ratgeber Pflegekräfte gewinnen über Social Media. Der Aufbau lässt sich auf andere Branchen übertragen.
  • Lieferkette im Einblick (Reel): Woher kommt das Material, wie läuft die Logistik?

Wo Ideen herkommen: sieben Quellen, die nie versiegen

  1. Kundenfragen: Schreibe zwei Wochen lang jede Frage auf, die per Telefon, Mail, WhatsApp oder im Laden kommt. Jede Frage ist ein Beitrag.
  2. Einwände im Verkauf: „Das ist mir zu teuer“, „Ich warte lieber noch“. Beantworte sie öffentlich, bevor sie gestellt werden.
  3. Arbeitsschritte: Was für dich Routine ist, ist für Kunden neu. Filme den Handgriff, nicht nur das Ergebnis.
  4. Kommentare und Direktnachrichten: Was Follower zu anderen Beiträgen fragen, ist die nächste Idee.
  5. Suchbegriffe: Gib dein Thema bei Google oder in der Instagram-Suche ein und schau auf die Vorschläge. Sie zeigen, wie Menschen fragen.
  6. Mitbewerber und Branchenprofile: Nicht kopieren, sondern fragen: Was fehlt dort? Was erklärt keiner richtig?
  7. Mitarbeiter: Frag dein Team, was Kunden am häufigsten verwundert. Dort steckt oft die beste Idee.

Der Ideenspeicher

Lege eine Tabelle oder Notiz-App an. Pro Idee eine Zeile mit Arbeitstitel, Säule, Format, Aufhänger und Status („roh“, „geplant“, „gedreht“, „veröffentlicht“). Sammle, ohne zu bewerten. Bewertet wird erst bei der Planung. Wer so arbeitet, hat nach einem Monat mehr Ideen als Beitragsplätze.

Jahresaufhänger: Anlässe, die du vorplanen kannst

Anlässe geben Struktur, wenn sie zu deinem Angebot passen. Ein Aufhänger ohne Bezug zum Betrieb wirkt aufgesetzt. Prüfe Termine vor der Planung, weil bewegliche Feiertage und Aktionstage von Jahr zu Jahr verrutschen.

ZeitraumAnlassPassende Idee
JanuarJahresstart, VorsätzePlanungs-Checkliste, Rückblick aufs Vorjahr, Teamziele
FebruarValentinstag, KarnevalGeschenkideen aus dem Sortiment, Teamfoto im Kostüm
März bis AprilFrühjahr, OsternFrühjahrs-Check, Garten- und Fassadenarbeiten, Öffnungszeiten über Ostern
MaiMuttertag, Tag der Pflege am 12. MaiGeschenk- oder Aktionsidee, Dank an das Pflegeteam
Juni bis AugustSommerferien, AusbildungsstartAzubi-Begrüßung, Urlaubsvertretung, Hitze-Tipps
SeptemberHerbstanfang, SchulbeginnHeizungs-Check, Wintervorbereitung, Bewerbungsphase für Ausbildung
Oktober bis NovemberHerbst, Black FridayAktionen nur, wenn du sie ehrlich fährst, sonst eine klare Gegenposition
DezemberNikolaus, Weihnachten, JahresendeDank an Kunden, Öffnungszeiten, Jahresrückblick

Regional gibt es zusätzlich Anlässe, die im Ruhrgebiet funktionieren: Stadtfeste, Weihnachtsmärkte, Zeltfestival Ruhr, Extraschicht oder Heimspiele der Vereine. Nutze sie als Hintergrund für Beiträge, nicht als Selbstzweck. Ein Handwerksbetrieb aus Bochum, der eine Baustelle in Sichtweite des Stadions zeigt, bekommt mehr Resonanz als ein allgemeines „Frohes Fest“.

Keine Zeit für Ideen, Dreh und Planung? Kostenlose Analyse · Instagram-Profil und Content im Check · Antwort <24h
Social-Media-Analyse starten →

Drei Beispiele als Muster

Die Beispiele zeigen den Aufbau einer Idee vom Aufhänger bis zur Handlung. Es sind Muster, keine Fälle aus der Praxis. Setze deine echten Details ein.

MusterAufhängerInhaltHandlung
Handwerk, Karussell„Drei Fehler beim Badumbau, die teuer werden“Pro Slide ein Fehler, ein Foto, ein Satz zur Vermeidung„Planung anfragen: Link in der Bio“
Praxis, Reel„Verspannter Nacken am Schreibtisch?“Eine Übung, ein häufiger Fehler, Hinweis auf persönliche Abklärung„Termin online buchen“
Händler, Story-Serie„Neu im Laden: so packen wir aus“Drei Stories: Karton, Produkt, PreisLink-Sticker zum Shop

Die Muster haben eines gemeinsam: Der Aufhänger nennt ein Problem oder eine Frage der Zielgruppe, der Inhalt liefert eine konkrete Antwort, die Handlung ist ein einzelner Schritt. Das gilt für Fotos, Karussells, Stories und Reels gleichermaßen. Für Reels im Detail gibt es den Ratgeber Instagram Reels erstellen.

Ideen bewerten: fünf Fragen vor der Produktion

Nicht jede Idee verdient einen Drehtag. Prüfe jede Idee mit fünf Fragen:

  1. Wer genau soll das sehen, und was soll die Person danach wissen oder tun?
  2. Gehört die Idee zu einer deiner Säulen?
  3. Kann ich sie mit vorhandenem Material oder in unter einer Stunde umsetzen?
  4. Zeige ich etwas, das ich wirklich so mache, oder baue ich eine Szene?
  5. Würde ich das als Kunde bis zum Ende ansehen?

Drei Mal „Ja“ reichen für eine Probe, fünf Mal „Ja“ für den festen Platz im Plan. Alles andere bleibt im Speicher. Dort darf es liegen, bis ein Anlass passt.

Eine Idee, mehrere Formate

Eine gute Idee trägt mehr als einen Beitrag. Aus einer Kundenfrage entsteht erst ein Reel mit der Antwort, dann ein Karussell mit den Details, dann eine Story mit der Rückfrage an die Community. Du drehst oder schreibst einmal und nutzt das Material dreimal. Vermeide dabei Wiederholung auf dem Raster: Bild und Aufhänger sollten sich unterscheiden, auch wenn das Thema gleich bleibt.

Das spart Zeit und gibt Themen die Chance, bei unterschiedlichen Menschen anzukommen. Manche sehen vor allem Reels, andere vor allem Stories oder die Beiträge ihrer abonnierten Profile. Die Wiederholung in anderer Form erreicht beide Gruppen.

Typische Fehler bei der Ideenfindung

  • Nur Eigenwerbung: Wenn jeder Beitrag verkauft, folgt dir niemand zum Vergnügen.
  • Ideen ohne Säule: Das Profil wirkt zufällig, und nach Wochen weißt du nicht mehr, wofür es steht.
  • Trends ohne Bezug: Aufrufe ohne Kundenpotenzial helfen dem Betrieb nicht.
  • Gestellte Fälle: Erfundene Kundengeschichten zerstören Vertrauen, sobald jemand nachfragt.
  • Kein Speicher: Wer erst bei Bedarf sucht, postet unregelmäßig.
  • Zu viel auf einmal: Ein Beitrag, ein Thema, eine Handlung.

Von der Idee zum laufenden Kanal

Mit Säulen, Branchenideen und Speicher hast du den Rohstoff. Der nächste Schritt ist der Rhythmus: Instagram Content planen zeigt Wochenplan, Batching und Tools. Wenn du Content nicht allein produzieren willst, sondern mit externen Menschen arbeitest, lies Instagram Content Creator. Und wenn ein Inhalt einmal nicht angezeigt wird, hilft der Artikel Instagram Content nicht verfügbar.

Wenn du Ideen, Produktion und Planung abgeben willst, schau auf die Seiten Social-Media-Agentur im Ruhrgebiet und Content-Marketing-Agentur. Was das kostet, steht auf Kosten einer Social-Media-Agentur. Für Betriebe vor Ort gibt es außerdem Content-Produktion in Bochum.

FAQ · Instagram Content Ideen Häufige Fragen

Instagram Content Ideen.
Kurz Beantwortet.

Welche Instagram Content Ideen funktionieren für Unternehmen?+
Ideen aus dem Alltag des Betriebs: Kundenfragen beantworten, Arbeitsschritte zeigen, das Team vorstellen, Ergebnisse belegen und gelegentlich ein Angebot nennen. Jede Idee sollte zu einer festen Content-Säule gehören.
Wie finde ich Instagram Content Ideen, wenn mir nichts einfällt?+
Sammle zwei Wochen lang Kundenfragen, Einwände und Handgriffe aus dem Tagesgeschäft in einer Liste. Ergänze Kommentare, Direktnachrichten und Suchvorschläge. Aus einer solchen Liste entstehen schnell mehr Ideen, als du veröffentlichen kannst.
Was sind Content-Säulen auf Instagram?+
Wiederkehrende Themenfelder, zum Beispiel Wissen, Einblick, Menschen, Beweis und Angebot. Sie geben dem Profil eine erkennbare Linie und erleichtern die Planung.
Wie viele Content-Säulen brauche ich?+
Vier bis fünf. Weniger wirkt eintönig, mehr macht die Planung unübersichtlich. Kleine Betriebe starten oft mit drei und ergänzen später.
Welche Instagram Content Ideen gibt es für Handwerker?+
Zeitraffer von Baustellen, Vorher-Nachher-Karussells, Fehler aus der Praxis, Materialerklärungen, Azubi-Einblicke und Preisfaktoren. Wichtig ist, echte Projekte zu zeigen und die Zustimmung der Kunden einzuholen.
Was darf eine Arztpraxis oder Physiotherapie auf Instagram zeigen?+
Übungen, Praxisrundgänge, Team und Abläufe sind meist unproblematisch. Heilversprechen, Patientenberichte und Vorher-Nachher-Bilder sind rechtlich eingeschränkt, etwa durch das Heilmittelwerbegesetz. Lass solche Inhalte vor der Veröffentlichung prüfen.
Ist Instagram auch für B2B-Unternehmen sinnvoll?+
Ja, aber mit anderem Ziel als im Verkauf an Endkunden. Instagram zeigt Menschen, Prozesse und Qualität, unterstützt die Personalgewinnung und stärkt das Vertrauen vor dem Erstkontakt. Abschlüsse entstehen meist an anderer Stelle.
Wie oft sollte ich Neues posten?+
Eine Zahl für alle gibt es nicht. Als Start eignen sich zwei bis drei Beiträge pro Woche plus Stories bei echten Anlässen. Wichtiger als die Menge ist, dass du den Rhythmus über Monate halten kannst.
Sollte ich Trends aufgreifen?+
Nur, wenn sie zu deinem Angebot und deiner Zielgruppe passen. Ein Trend ist Zusatz zu deinen Säulen, kein Ersatz.
Brauche ich für Instagram Content Ideen eine Agentur?+
Nein. Ideen lassen sich mit Kundenfragen und einem Speicher selbst sammeln. Eine Agentur lohnt sich, wenn dir Zeit für Umsetzung, Schnitt und Auswertung fehlt.
Welche Themen sind auf Instagram beliebt?+
Das hängt von Branche, Region und Zielgruppe ab. Dauerhaft gefragt sind Inhalte, die ein Problem lösen, Einblicke geben oder unterhalten: Anleitungen, Hinter-den-Kulissen, Vorher-Nachher, Fragen und Antworten. Für Unternehmen zählt nicht, was allgemein beliebt ist, sondern was deine Zielgruppe vor dem Kauf wissen will.
Welcher Content ist auf Instagram am beliebtesten?+
Eine feste Rangliste gibt es nicht, sie ändert sich mit Format, Zielgruppe und Plattformentwicklung. Kurze Videos, Karussells und Stories mit klarem Nutzen schneiden bei vielen Profilen gut ab. Prüfe deine eigenen Insights: Welche Beiträge wurden gespeichert, geteilt oder beantwortet? Das sagt mehr als jede allgemeine Aussage.
Was sind aktuelle Instagram-Trends?+
Trends wechseln schnell, deshalb steht hier keine Liste, die morgen veraltet ist. So prüfst du sie selbst: Schau in deinen Feed und in die Audio-Auswahl, in die Reels von Profilen deiner Branche und in die Suche. Nutze nur, was zu deinem Angebot passt, und plane es als Zusatz zu deinen Säulen.
Was sind Content-Ideen?+
Content-Ideen sind Themen und Aufhänger für einzelne Beiträge, zum Beispiel eine Kundenfrage, ein Arbeitsschritt oder ein Vorher-Nachher. Eine Idee wird erst zum Beitrag, wenn Säule, Format, Aufhänger und Handlung feststehen. Sammle sie in einem Speicher und bewerte sie vor der Produktion.
Was pusht den Instagram-Algorithmus?+
Es gibt keinen Trick, der zuverlässig „pusht“. Gesichert ist nur das Grundprinzip: Instagram zeigt Inhalte, die für die jeweilige Person relevant erscheinen. Dazu zählen Interaktion wie Speichern, Teilen und Antworten sowie bei Videos die Zeit, die Menschen zuschauen. Gute Inhalte für eine klare Zielgruppe, regelmäßig, sind die verlässlichste Grundlage.
Welche coolen Ideen gibt es für Instagram-Posts?+
Cool ist bei Unternehmen meist: echt, nützlich, wiedererkennbar. Gute Beispiele sind ein Zeitraffer vom Projekt, ein Karussell mit drei Fehlern und ihrer Korrektur, ein Team-Porträt mit persönlichem Satz oder eine Story-Fragerunde. Die Ideenliste oben ordnet solche Beiträge nach Branche und Format.
Was für Content kann man auf Instagram machen?+
Fotos, Karussells mit mehreren Bildern, Reels, Stories und Live-Videos. Inhaltlich reicht die Spanne von Wissen über Einblicke und Team bis zu Belegen und Angeboten. Welches Format passt, hängt vom Ziel ab. Die Umsetzung der Formate steht im Artikel Instagram Content erstellen.
Welche aktuellen Themen gibt es auf Social Media?+
Welche Themen gerade laufen, ändert sich laufend und unterscheidet sich je nach Plattform und Zielgruppe. Verlässliche Quellen sind Branchenprofile, Suchvorschläge, Nachrichten aus deiner Region und die Fragen deiner Kunden. Greife aktuelle Themen nur auf, wenn du dazu etwas Eigenes beitragen kannst.
Wie fange ich mit Social Media an?+
Lege zuerst ein Ziel fest, etwa Anfragen, Bewerbungen oder regionale Bekanntheit. Wähle dann einen Kanal, definiere vier bis fünf Content-Säulen, sammle Ideen und starte mit einem Rhythmus, den du halten kannst. Nach vier bis sechs Wochen wertest du aus, was Reaktionen und Anfragen gebracht hat.
KOSTENLOSE SOCIAL-MEDIA-ANALYSE

Ideen,
die zum Betrieb passen.

Wir prüfen dein Instagram-Profil, deine bisherigen Beiträge und deine Zielgruppe und sagen dir, welche Themen in deiner Region Anfragen bringen. Ohne Verkaufsgespräch.

Analyse starten →
30 MIN · 100% KOSTENLOS · ANTWORT <24H