1080 × 1920 Pixel, 9:16, bis zu drei Minuten: die wichtigsten Maße im Überblick. Dazu die Frage, die viele verwirrt: Wie schneidet Instagram Reels im Feed (4:5) und im Profilraster (3:4) zu, und wo sitzt die sichere Zone?
Das Wichtigste in Kürze
Dies ist ein Detailartikel zum Instagram-Reels-Ratgeber für Unternehmen.
Inhalt
Alle Reels sind hochkant. Wenn du ein Video für Reels vorbereitest, exportiere es im Seitenverhältnis 9:16. Die Werte:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Auflösung | 1080 × 1920 Pixel |
| Seitenverhältnis | 9:16 |
| Länge | 3 Sekunden bis 3 Minuten |
| Dateityp | MP4 oder MOV |
| Dateigröße | bis 4 GB |
| Zuschnitt Feed | 4:5, 1080 × 1350 Pixel |
| Zuschnitt Profilraster | 3:4, 1080 × 1440 Pixel |
Die Länge war lange auf 90 Sekunden begrenzt. Seit Januar 2025 sind drei Minuten möglich, angekündigt von Instagram-Chef Adam Mosseri. Instagram selbst empfiehlt in seinem Reels-Guide für 2026 Längen zwischen 3 Sekunden und 3 Minuten. Welche Länge passt, hängt vom Inhalt ab: kurze Trends in 3 bis 15 Sekunden, Anleitungen in 15 bis 60 Sekunden, Geschichten bis drei Minuten.
Ein Reel wird einmal hochgeladen, aber an mehreren Stellen gezeigt. Instagram passt es der Ansicht an:
| Ansicht | Format | Pixel (bei 1080 Breite) | Weggeschnitten oben und unten |
|---|---|---|---|
| Reels-Tab und Vollbild | 9:16 | 1080 × 1920 | nichts |
| Feed | 4:5 | 1080 × 1350 | je 285 Pixel |
| Profilraster | 3:4 | 1080 × 1440 | je 240 Pixel |
Die Pixelwerte ergeben sich aus der Rechnung: Bei 1080 Pixel Breite hat 4:5 eine Höhe von 1350 Pixeln und 3:4 eine Höhe von 1440 Pixeln. Vom 1920 Pixel hohen Reel bleibt in der Mitte der entsprechende Streifen übrig.
Instagram hat das Profilraster von quadratischen auf hochformatige Kacheln im Verhältnis 3:4 umgestellt. Instagram-Chef Adam Mosseri hat die Umstellung im Januar 2025 angekündigt, ausgerollt wurde sie im Lauf des Jahres 2025. Reels, Fotos und Karussells erscheinen seitdem im Raster als hohe Rechtecke. Quadratische Cover wirken dort beschnitten. Gestalte Cover deshalb für den 3:4-Ausschnitt und prüfe sie vor dem Veröffentlichen im Profilraster.
Hinweis: Instagram ändert Maße und Oberfläche regelmäßig. Alle Werte entsprechen dem Stand Oktober 2026. Wenn du eine größere Produktion planst, prüfe vorher kurz in der App, ob sich der Zuschnitt geändert hat.
Wer Inhalte für mehrere Formate produziert, muss die Maße im Kopf haben. Diese Richtwerte gelten für die gängigen Instagram-Formate:
| Format | Seitenverhältnis | Pixel | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Reel | 9:16 | 1080 × 1920 | bis 3 Minuten, im Raster 3:4 |
| Story | 9:16 | 1080 × 1920 | 24 Stunden sichtbar |
| Feed-Foto oder Karussell, hoch | 4:5 | 1080 × 1350 | gängiger Standard im Feed |
| Feed-Foto, hoch (Raster-Format) | 3:4 | 1080 × 1440 | passt ohne Zuschnitt ins Profilraster |
| Feed-Foto, quadratisch | 1:1 | 1080 × 1080 | wirkt im 3:4-Raster beschnitten |
Die Zahlen sind Richtwerte aus gängigen Branchen-Guides, Instagram veröffentlicht keine eigene Gesamttabelle. Nimm sie als Orientierung und prüfe bei Zweifeln die Vorschau in der App.
Der strengere der beiden Zuschnitte ist 4:5 mit 1350 Pixeln Höhe. Alles, was in dieser Mitte liegt, ist in jeder Ansicht sichtbar. Diese Zone nennen wir Safe Zone: zentriert, rund 1080 × 1350 Pixel, also etwa 285 Pixel Rand oben und unten.
Praktische Regeln für die Gestaltung:
Das Cover entscheidet, ob jemand dein Reel im Profil antippt. Du hast zwei Möglichkeiten: ein Standbild aus dem Reel auswählen oder ein eigenes Bild hochladen. Instagram empfiehlt in seinem Reels-Guide ausdrücklich, Text auf dem Cover zu platzieren, damit Inhalte schon im Profilraster erkennbar sind.
Prüfe das Cover vor dem Veröffentlichen in der Rasteransicht, die Instagram beim Auswählen des Covers anzeigt. Wenn der Titel dort abgeschnitten ist, verschiebe ihn.
Viele Betriebe haben Videomaterial im Querformat: Imagefilme, Messeaufnahmen, Drohnenflüge. Daraus lassen sich Reels machen, aber nicht per Knopfdruck. Rechne das Problem einmal durch: Ein 16:9-Video mit 1920 × 1080 Pixeln hat in der Höhe 1080 Pixel. Ein hochkantiger Ausschnitt im Format 9:16 braucht bei dieser Höhe nur 608 Pixel Breite. Du behältst also gerade 32 Prozent des Bildes. Ein Mittelausschnitt verliert fast zwei Drittel der Szene.
Drei Wege sind praxistauglich:
Für Zuschauer wirkt ein echtes Hochformatvideo am natürlichsten. Alles andere merkt man.
Wenn du in einer Schnitt-App wie CapCut, Edits oder einem Desktop-Programm arbeitest, stelle den Export so ein:
Wenn Instagram dein Video stark komprimiert, liegt es oft an zu niedriger Auflösung oder an einer mehrfach exportierten Datei. Exportiere deshalb immer aus der Originaldatei und nur einmal. Eine feste Kombination aus Dreh, Schnitt und Export spart dir Qualitätsverlust. Wie der gesamte Ablauf vom Dreh bis zum Teilen aussieht, steht im Artikel Instagram Reels erstellen.
Instagram kodiert hochgeladene Videos neu. Das passiert immer, du kannst es nicht abschalten. Verluste fallen stärker auf, wenn das Ausgangsmaterial schon komprimiert ist oder viel Bewegung und feine Details zeigt, etwa Konfetti, Wasser oder Laub. Deshalb gilt in der Praxis: Exportiere aus dem Originalmaterial, nicht aus einem bereits exportierten Video, nutze eine gute Qualitätseinstellung in der Schnitt-App und lade 1080 × 1920 Pixel hoch. Höhere Auflösungen werden in der Regel ohnehin heruntergerechnet.
Das Hochformat 9:16 ist nicht nur das Instagram-Format. Facebook Reels, YouTube Shorts und TikTok nutzen dasselbe Seitenverhältnis. Wer ein Video einmal sauber in 1080 × 1920 Pixeln produziert, kann es mit wenig Anpassung mehrfach verwenden. YouTube Shorts erlauben seit Oktober 2024 ebenfalls bis zu drei Minuten Länge.
Zwei Hinweise für die Wiederverwendung: Lade bei jeder Plattform die saubere Originaldatei hoch, nicht die Datei mit dem Instagram-Wasserzeichen, und prüfe, ob die Safe Zone der jeweiligen Plattform abweicht. Die Oberflächenelemente sitzen bei TikTok, YouTube und Instagram nicht an derselben Stelle. Text in der Mitte ist überall am sichersten.
Auch für Anzeigen gilt: Reels laufen als Werbeformat im Vollbild und im Feed. Ein Reel, das organisch funktioniert, ist meist der beste Kandidat für eine Anzeige. Halte Text und Logo in der Safe Zone, denn bei Anzeigen kommen Schaltflächen und Beschriftungen von Instagram hinzu und verdecken den unteren Rand zusätzlich. Für die Planung bezahlter Reels hilft ein Blick auf die Kosten einer Social-Media-Agentur.
Aufgenommen und im Reels-Tab gezeigt wird ein Reel in 9:16. Im Feed schneidet Instagram es auf 4:5 zu, im Profilraster auf 3:4. Du lädst also immer 9:16 hoch.
Nein, das wäre Querformat. Reels sind 1080 × 1920 Pixel, also 1080 Pixel breit und 1920 hoch.
Weder noch. Beide sind Querformate und passen nicht zu Reels. Für Reels, Stories und Vollbild gilt 9:16, für Feed-Beiträge ist 4:5 oder 3:4 üblich.
Ja. 1080 geteilt durch 1350 ergibt 0,8, und das entspricht 4:5.
Beides, je nach Stelle. Das Profilraster zeigt Kacheln in 3:4, für Feed-Beiträge ist 4:5 weiterhin gängig, und Instagram akzeptiert Fotos in 3:4. Wer Inhalte für mehrere Ansichten gestaltet, richtet sie an der Safe Zone aus.
Vorrangig ist das 3:4-Raster im Profil. Beiträge selbst kannst du weiter in 4:5 oder 3:4 hochladen. Reels bleiben bei 9:16. Weil Instagram Details laufend anpasst, lohnt ein Blick in die App vor jeder größeren Produktion.
Wenn du Reels, Cover und Raster aufeinander abstimmen willst, helfen wir mit einem Redaktionsplan und Gestaltungsvorlagen. Mehr dazu auf der Seite Social-Media-Agentur im Ruhrgebiet.
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